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Bilder sagen mehr als Worte: visuelle Suche

Bis jetzt war es für einen Suchmaschinen-Benutzer normal seine Gedanken in Stichworten zu formulieren und eine textbasierte Suche zu starten – es gab auch keine Alternativen. Doch Apps wie Pinterest oder Instagram basieren nicht auf Texten sondern hauptsächlich auf visuellem Content wie Bildern und Fotostrecken, unterstützt durch einen nur sehr kurzen Text oder Hashtags. Nun reichen Bilder als Sucheingabe, auch visuelle Suche genannt.

 

Visuelle Suche: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

 

Im Februar dieses Jahres hat Pinterest neue Funktionen angekündigt, welche den Inhalt von Fotos und Fotostrecken anstatt von Texten als Target-Daten verwenden (visuelle Suche). Diese Innovation wurde in dieser Form noch von keiner anderen App aufgegriffen. Es ist allerdings gut vorstellbar dass sich die Entwickler ein Beispiel an „Shazam“ genommen haben, eine App, welche Musikstile, Noten und Genres analysiert. Seit Jahren ist sie die meist verwendete App wenn es darum geht einen Song zu finden und schlägt den Benutzern noch weitere Lieder vor, welche ihren Geschmack treffen könnten. Pinterest kann nun bereits über eine Milliarde verschiedener Objekte erkennen und eine Verbindung zu ähnlichen Produkten herstellen.

 

Unternehmen und Nutzer profitieren von Werbung

 

Die Entwicklung dieser extrem zielgerichteten Werbung verspricht große Vorteile für Unternehmen und Nutzer zugleich, denn der Hauptgrund, warum Werbung oft als nervig angesehen wird, ist doch, dass sie vom Benutzer als nicht passend empfunden wird. Mit Bildanalysen kann es jedoch nicht zu Missverständnissen kommen, wie es bis jetzt mit Werbetexten der Fall war. Wenn ein Benutzer nun auf Pinterest einen Tisch sieht und mit einem Herz markiert so stellen die neuen Funktionen automatisch ein Profil dieses Möbelstücks zusammen und schlagen ähnliche Produkte vor. Eine Erweiterung dessen stellt auch die neue „Lens“-Funktion da, denn mit dieser können Nutzer nun die im Alltag geschossenen Fotos als visuelle Suchbegriffe verwenden und das Pinterest-Netzwerk durchstöbern.

 

Zukünftig wird es also noch einfacher gewünschte Artikel aufzufinden. Sicherlich greift das Konzept der visuellen Suche bald auf weitere Apps bzw. Suchmaschinen über.

 

 

Foto: shutterstock.com, mrmohock

Natalie Freiberger
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