Instagram Algorithmus

Der Algorithmus: Wie Instagram wirklich funktioniert

Instagram existiert seit dem Jahr 2010. Sechs Jahre lang veröffentlichte der Online-Fotodienst Beiträge in chronologischer Reihenfolge. Bis zum Jahr 2016, denn dann kam der Algorithmus. Die Funktionsweise von Instagram änderte sich wesentlich: Welche Inhalte Nutzer zu Gesicht bekamen, entschied nun der Algorithmus. Eine Welle der Unsicherheit und Entrüstung brach los. Besonders jene, die mit Instagram Geld verdienen, sahen ihr Geschäft durch die neue Funktion gefährdet.

Doch wie funktioniert der Instagramalgorithmus wirklich? Welche Faktoren sind für die Platzierung im Feed ausschlaggebend? Und welche Mythen existieren rund um den Algorithmus?

 

Wie funktioniert der Algorithmus?

 

Der Instagramalgorithmus bezieht sich auf 3 Hauptkriterien: Interesse, Aktualität und Beziehung. Auf Basis dieser Faktoren wird entschieden, welche Inhalte für User am relevanteste sind und in Folge am höchsten gereiht werden.

Das Interesse misst Instagram anhand der vorherigen Aktionen der Nutzer. Mit Aktualität ist die Neuheit der Bilder und Videos gemeint. Auch wenn Instagram Beiträge nicht chronologisch anzeigt, so sollte neuerer Content doch höher im Feed erscheinen. Der 3. Faktor bezieht sich auf die Beziehung zwischen den Usern. Je öfter man mit jemandem interagiert, desto wahrscheinlicher zeigt Instagram auch in Zukunft Inhalte jenes Accounts.

Neben diesen Hauptkriterien spielen außerdem Faktoren wie die Nutzungshäufigkeit- und Dauer sowie die Anzahl der Accounts denen man folgt eine entscheidende Rolle. Auch beim Ranking der Instagram-Stories funktioniert der Algorithmus auf dieselbe Art und Weise.

 

Mythen rund um den Instagram-Algorithmus

 

1. Instagram bevorzugt Businessaccounts? 

Ein immer wiederkehrender Mythos besagt, dass der Algorithmus Businessaccounts und solche, die verifiziert sind, höher listet. Doch das stimmt so nicht. Egal ob privater Account oder Businessprofil – das Ranking ändert sich nicht.

 

2. Videos werden höher positioniert als Bildbeiträge?

Auch dabei handelt es sich nicht um die Wahrheit. Videos und Bilder werden alle auf die gleiche Art und Weise geranked. Der Algorithmus bewirkt jedoch, dass Nutzer, die Videos offensichtlich bevorzugen, auch mehr Videobeiträge in ihrem Feed haben.

 

3. Stories und Livevideos verbessern die Platzierung? 

Oftmals heißt es, wer häufig Stories postet und Livevideos macht, wird höher geranked. Instagram dementiert dies jedoch. Eine höhere Nutzung von bestimmten Funktionen wirkt sich nicht auf die Platzierung im Feed aus.

 

Dies sind nur einige der Mythen, die rund um den Algorithmus „herumgeistern“. Fakt ist jedoch, dass zum größten Teil Kriterien wie das Interesse, die Aktualität und die Beziehung zwischen den Nutzern für die jeweilige Platzierung im Feed sorgt.

 

Foto: pexels.com, energepic.com, Pexels License 

Magdalena Heugl
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